:: Mit dem WoMo 2009 in Griechenland unterwegs, Teil 1

Der Sommerurlaub 2009 führte uns vom 22. Juli bis zum 13. August 2009 nach Griechenland. Wir wollten diesmal den Peloponnes umrunden.

Heuer waren wir 4 WoMo Busse und insgesamt 13 Personen. Mit dabei waren: Peter, Judith, Moritz, Valentin, Carola & Josefine Stiegler; Karl Detzlhofer & Irmi Schober; Franz, Margit, Christina & Judith Eder; und ich. Die Anreise erfolgte wieder mit der Minoan Fähre von Venedig nach Patras. Das Schiff war diesmal übervoll, da Minoan 1 Schiff mit Camping Deck aus der Flotte nahm.

Dies ist wieder ein kleiner Reisebericht für uns und alle Freunde. Also viel Spaß mit den Bildern.

 


Wir starten in Salzburg - Richtung Venedig.


Blick von der Fähre auf den Markusplatz. Jedesmal ein toller Anblick, wenn Venedig einfach "vorbeigezogen" wird.


 


Am Schiff bläst dann ganz ordentlich der Wind. Tolle Abkühlung für uns ...


... wenn auch nicht immer für alle Passagiere kontrollierbar.


Relaxen - schauen - und die Zeit totschlagen. Die Überfahrt dauert ja 30 Stunden.


Ein Griechisches Begrüßungsschluckerl beim Wohnmobil - ist auch ganz nett.


Jetzt heißt es Kappe festhalten, die Brücke von Patras ist schon erkennbar - gleich sind wir da.


Die Rio-Andirrio-Brücke (griechisch Γέφυρα Ρίου-Αντιρρίου Géfyra Ríou-Andirríou) oder auch Charilaos-Trikoupis-Brücke (Γέφυρα Χαρίλαος Τρικούπης) ist eine Straßenbrücke in Griechenland über den Golf von Korinth. Sie verbindet das auf dem westgriechischen Festland gelegene Andirrio mit Rio im Nordwesten des Peloponnes 8 Kilometer östlich von Patras. Die 2883 Meter lange Brücke besteht aus der 2252 Meter langen Hauptbrücke über dem Meer und der 392 Meter langen Rampenbrücke für die Zufahrt bei Río sowie der 239 Meter langen Rampenbrücke bei Andírrio. Die Hauptbrücke weist vier Pylone mit Stützweiten von 286 Metern, drei Mal 560 Metern und 286 Metern auf; sie ist damit die zweitlängste Schrägseilbrücke der Welt.


Der Hafen von Patras. Wir sind da.


So schaute unsere Fahrtroute aus. Gefahren sind wir im Uhrzeigersinn.
--> und hier die Temperaturwerte


Den ersten Tag verbringen wir mit Dünenhüpfen und baden in Kalogria. Es fing eigentlich ganz toll an - bis Valentin am Sand im Meer auf ein "Petermännchen" stieg. Durch ihre giftigen Flossenstacheln und die Gewohnheit, sich in Strandnähe in Sand oder Schlamm einzugraben, stellen einige Arten eine Gefahr für Badegäste dar. Sie zählen zu den gefährlichsten europäischen Gifttieren. Die Giftmischung, die durch die Tiere abgegeben wird, enthält unter anderem Serotonin und Proteine, die eine Histaminausschüttung hervorrufen.

Also ab ins Krankenhaus - gottseidank - denn ohne Behandlung hätte sich dieser Vorfall lange und schmerzhaft hingezogen. War auch kein Lotto 6er - denn in Braunau habe ich erfahren, dass Kollegen dies auch in Italien schon passiert ist.


Am Nachmittag fahren wir weiter Richtung Korinth und blicken bei Paleo auf den Kanal von Korinth. Für den in den Jahren 1881 bis 1893 gebauten, knapp 5,9 km langen Kanal durchgrub man die Landenge von Korinth, den so genannten Isthmus von Korinth, an ihrer schmalsten Stelle. Seitdem verbindet der Kanal von Korinth den Saronischen Golf mit dem Golf von Korinth. Um diese Durchfahrtsmöglichkeit zu erhalten und sich so die etwa 400 km lange Fahrt rund um die Peloponnes zu ersparen, nahm man es auf sich, sich bis zu 84 m in die Tiefe durch Felsgestein hindurchzuarbeiten. Dadurch erreichte man eine Wassertiefe von etwa 8 m. Das Kanalbett ist im Niveau des Wasserspiegels etwa 24 m breit, verengt sich jedoch bis zum Grund auf ca. 21 m, während die obere lichte Weite des Geländeeinschnitts durchschnittlich 75 m beträgt. Auf der Höhenlage kreuzen fünf Brücken den Kanal.

Beachtenswert sind weiterhin die absenkbaren Brücken an beiden flachliegenden Enden des Kanals. Wenn sich ein Schiff nähert, werden diese durch ein motorengetriebenes Gestänge im Kanal versenkt.


Am nächsten Morgen gemeinsames Frühstück und dann der Besuch von Nemea.


Nemea (altgr. Νεμέα ‚Weideland‘) ist der Name eines antiken Zeusheiligtums in Griechenland, das in dem gleichnamigen Tal etwa 35 Kilometer südwestlich von Korinth auf dem Peloponnes liegt. Es war Schauplatz der Nemëischen Spiele, den Nemeen.


 


 


Die Hauptattraktion des Heiligtums war und ist der Tempel des Zeus. Ein erster Bau aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. wurde im 5. Jahrhundert zerstört. Etwa 330 v. Chr. wurde mit Material aus Kleonai ein Neubau im dorischen Stil errichtet, dessen Säulen im Inneren der Cella unten korinthisch und oben ionisch waren.


 


Weiter geht die Fahrt - über Berge ...


... Schotterstrassen - um eine Bademöglichkeit zu finden.


Hin und wieder queren auch Ziegen und Schafe unseren Weg.


Bienenhütten. Da werden wir auch bei den Bauern am Strassenrand fündig - und finden guten Honig.


So - nun sind wir genug gefahren. In der Nähe von Limenas finden wir den idealen Badeplatz. Also rein ins Meer.


Moritz - auf Fischsuche ...


 


 


Alles OK - die Fische sind zu klein - wir werden doch etwas anderes Essen.


Josefine hat in der Zwischenzeit Christina verschönert. Sogar ein neues Auge hat sie gefunden.


Sonnenaufgang - keiner wollte aufstehen - also bin ich alleine geschwommen.


Wir besuchen Monemvassia.
Monemvasia auch Monemvassia, Monembasia, Malvasy (griechisch Μονεμβασία) ist eine griechische Kleinstadt, die im byzantinischen Reich bedeutender Stützpunkt und Festung war. Sie liegt auf einem Felsen vor der Küste der Präfektur Lakonien im Südosten der Halbinsel Peloponnes. Ihren Namen verdankt die Stadt ihrer Lage: moni embasia = einziger Zugang. Sie galt bis zur griechischen Unabhängigkeit 1821/30 wegen ihrer schweren Einnehmbarkeit als das Gibraltar des Ostens. Monemvasia liegt auf der seewärtigen Südost-Seite eines Felsens von ca. 300 Meter Höhe und 1,8 km Länge.


 


Ein nettes Platzerl um ein kühles Mythos zu trinken ...


... das haben wir auch dann gemacht.


Auch ein Tzaziki und ein Saganaki durften dabei nicht fehlen - gell Moritz!




Dafür fanden wir dann schöne griechischen Fotomotive!


Hier unsere 4 WoMo Busse. Mercedes, Ford und Fiat. Ein Alkoven Fahrzeug hätten wir nicht mitgenommen!


Ein Blick zurück - nun geht es über die Berge nach Pounta.


 


Schweine neben der Strasse - zur Sicherheit angehängt.


Aus Teer wurde plötzlich ...


... Schotter ...


... und Staub.


Nun nehmen wir die Fähre nach Elafonissos.

--> hier geht es weiter zum 2. Teil

 

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